By Christof Schaefer and Horst Spielmann (Eds.)

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Fibrinklebung in der Endoskopie

Die Endoskopie vermochte bisher Gewebsformationen zu dehnen, zu durchtrennen, abzutragen und zu zerstören. Gewebedefekte auszufüllen, miteinander zu vereinigen und zu heilen, conflict bislang endoskopisch nicht möglich. Die Einführung von Fibrinklebern eröffnete neue Anwendungsbereiche. Der Kleber kann, in seine Komponenten getrennt, über doppellumige Sonden über beliebig weite Strecken an den vorgesehenen Einsatzort unter Sicht des Endoskopes transportiert werden.

Urologie für die Praxis

Die Neuauflage dieses bewährten Praxisbuches wurde völlig überarbeitet und auf den aktuellen Wissensstand gebracht. Die Autoren legten wiederum größten Wert auf eine übersichtliche Darstellung der Materie in Schemata und Tabellen, die den Wissensstand einprägsam verdeutlichen. Eine aktuelle, nach Indikationen geordnete Auflistung der wichtigsten Pharmaka ergänzt den Textteil.

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Bei der größeren Gruppe der mit Fragebogen interviewten dänischen Mütter fanden sich keine statistisch signifikanten Ergebnisse, auch nicht bei der Gruppe in Finnland. Eine weitere, wesentlich größere dänische Studie zu Analgetika und Kryptorchismus (Jensen et al. 2010) findet bei ASS und Ibuprofen keine und bei Paracetamol nur eine sehr schwache Assoziation nach einer mehr als 4-wöchigen Behandlung. Cleves et al. (2004) fanden keinen Zusammenhang zwischen mütterlicher Paracet­ amoleinnahme und Ventrikelseptumdefekten.

2010 (▶ Kap. 2)) und Mycophenolatmofetil (Hoeltzenbein et al. 2008; Xu et al. B. Methotrexat (Beghin et al. 2011 (▶ Kap. 9)) und zu Ribavirin (Roberts et al. 2010 (▶ Kap. 26)), die bisher keinen ernsthaften Verdacht auf eine erhöhte Fehlbildungsrate erbracht haben. Selbst eine immunsuppressive Behandlung des Vaters nach Organtransplantation ergab bei 181 Schwangerschaften keinen Hinweis auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko (Coscia et al. 2008). Auch eine vor der Schwangerschaft durchgeführte Behandlung des Vaters mit Zytostatika lässt kein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen erkennen.

000 mg und darüber) wurde Acetylsalicylsäure als Antirheumatikum durch die klassischen, nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) verdrängt. Salicylate werden nach oraler Gabe rasch resorbiert und gelangen leicht über die Plazenta zum Feten. Die Metabolisierung durch Kopplung an Glucuronsäure in der Leber und die renale Elimination erfolgen bei Fet und Neugeborenem nur langsam wegen der noch verminderten Enzymaktivität und der geringen glomerulären Filtrationsrate. Nutzen einer Low-Dose-Therapie Niedrig dosiert mit 80–300 mg/Tag wird Acetylsalicylsäure als Thrombozytenaggregationshemmer zur Thrombembolieprophylaxe eingesetzt und in manchen Fällen zur Prävention einer Präeklampsie verordnet.

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