By Professor Dr. Dr. h.c. Niels Birbaumer, Professor em. Dr. med. D.Sc. h.c. Robert F. Schmidt Ph.D. (auth.)

Das spannende Fachgebiet Biologische Psychologie erforscht die Zusammenhänge zwischen biologischen Prozessen und Verhalten. Dabei werden die Lebensprozesse aller Organe des Körpers, nicht nur des Gehirns, betrachtet. Das erfolgreiche Lehrbuch "Biologische Psychologie" liefert hier einen lebendigen und anschaulichen Gesamtüberblick sowohl der Physiologie als auch der Physiologischen Psychologie. Es beschreibt die biologischen Grundlagen unseres Verhaltens, von physiologischen Prozessen bis zu komplexen Funktionen des ZNS, wie Bewusstsein, Motivation und Kognitionen, sowie die engen Beziehungen zwischen "Kopf und Körper" in anschaulicher Weise. Die 7. Auflage wurde komplett überarbeitet und um ein neues Kapitel zu Entwicklungsprozessen im modify ergänzt. Das Lehrbuch ist aufgrund der lernfreundlichen Didaktik eine unverzichtbare Grundlage für Prüfungsvorbereitung und Studium: Hervorgehobene Merksätze und Kapitelzusammenfassungen kennzeichnen prüfungsrelevantes Wissen. Zahlreiche Exkurse und Boxen stellen den Anwendungsbezug her. Die durchgehend farbigen Abbildungen veranschaulichen das Zusammenwirken von Verhaltensprinzipien und physiologischen Gesetzmäßigkeiten. Die begleitende web site bietet zusätzliche Lerntools für Studierende und Materialien für Dozenten.

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Fibrinklebung in der Endoskopie

Die Endoskopie vermochte bisher Gewebsformationen zu dehnen, zu durchtrennen, abzutragen und zu zerstören. Gewebedefekte auszufüllen, miteinander zu vereinigen und zu heilen, struggle bislang endoskopisch nicht möglich. Die Einführung von Fibrinklebern eröffnete neue Anwendungsbereiche. Der Kleber kann, in seine Komponenten getrennt, über doppellumige Sonden über beliebig weite Strecken an den vorgesehenen Einsatzort unter Sicht des Endoskopes transportiert werden.

Urologie für die Praxis

Die Neuauflage dieses bewährten Praxisbuches wurde völlig überarbeitet und auf den aktuellen Wissensstand gebracht. Die Autoren legten wiederum größten Wert auf eine übersichtliche Darstellung der Materie in Schemata und Tabellen, die den Wissensstand einprägsam verdeutlichen. Eine aktuelle, nach Indikationen geordnete Auflistung der wichtigsten Pharmaka ergänzt den Textteil.

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Auch in elektrisch erregbaren Geweben, wie dem Herzen und der glatten Muskulatur, dienen die Nexus als elektrisch leitende Verbindungen zur schnellen Ausbreitung des Aktionspotenzials. 3 · Bausteine des Nervensystems funktionellen Synzytien, also Gewebsverbänden, die sich elektrophysiologisch wie eine einzige Zelle verhalten (Abschn. 2). G Zellen sind teils über die extrazelluläre Matrix, teils über spezielle Zell-Zell-Verbindungen miteinander verknüpft. Die »gap junctions« bilden elektrische Synapsen zwischen Neuronen und verbinden die glatte und die Herzmuskulatur zu Synzytien.

Diese Aktionspotenziale sind praktisch im gesamten Tierreich das universelle Kommunikationsmittel des Nervensystems. Abb. 1a, b. Messungen des Membranpotenzials einzelner Nerven- oder Muskelzellen mit Mikroelektroden. a Schema der Messanordnung zur Messung des Membranpotenzials einer Zelle eines Gewebsverbandes, der aus dem Körper entnommen und in eine kleine Kammer mit Blutersatzlösung gelegt wurde (in-vitro-Präparat). Als Messelektrode dient eine mit Salzlösung gefüllte Glas-Mikroelektrode, die über einen Silberdraht mit dem Voltmeter verbunden ist.

A Astrozyten im Hippokampus der Maus, angefärbt mit fluoreszierenden Antikörpern. b Schematische Darstellung der aus Astrozyten gebildeten BlutHirn-Schranke. Besprechung im Text. a von C. Steinhäuser mit freundlicher Erlaubnis Mit freundlicher Genehmigung von Professor C. Steinhäuser, Bonn. 3 · Bausteine des Nervensystems Die eben genannten Astrozyten lagern die Endfüßchen ihrer Fortsätze eng an die Blutkapillaren des Gehirns an (. Abb. 10b). Sie bilden dadurch ein Diffusionshindernis für große Moleküle.

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